Kinder & Jugendtherapie
Unterstützung für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.
Physiotherapie für Kinder
Schwerpunkt unserer Physiotherapiepraxis liegt auf der Behandlung von Säuglingen und Kindern. Auf diesem Gebiet haben wir langjährige Erfahrung.
Die Praxis besteht bereits seit vielen Jahren hier in Oeventrop.
Wir streben stets eine individuelle und ganzheitliche Therapie an, in deren Mittelpunkt immer das Kind und die Eltern stehen. Wir möchten, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.
Voraussetzung für den Therapieerfolg ist die spezifische Befunderhebung, evtl. auch mit Hilfe einer Videoanalyse sowie die intensive Zusammenarbeit mit den behandelnden Ärzten und natürlich den Eltern.
Patientenspektrum:
Entwicklungsneurologie
Kinderorthopädie (Schiefhals/Plagiocephalie, Asymmetrie, Hüftdysplasie, Fußfehlstellungen)
Frühgeborene/ Mehrlingsgeburten
Cerebralparesen
Periphere Paresen (z. B. Plexusparese)
Schreibabys/Vegetative Regulationsstörung
Onkologie
Nach Operationen (z. B. Herzoperationen)
Bronchial- und Atemwegserkrankungen
Kindliches Rheuma
Wahrnehmungs- und Sinnesstörungen
Vojta-Therapie
Durch die Bahnung von Reflexbewegungen wird in der Therapie eine effiziente und differenzierte Muskelarbeit gefördert.
Mitte der 1950er-Jahre entwickelte der Kinderneurologe Vaclav Vojta (1917–2000) die nach ihm benannte Behandlungsmethode.
Durch gezielte Reize an definierten Auslösezonen werden Rezeptoren der Haut, Muskeln, Sehnen sowie der Faszien und Gelenke stimuliert. Dadurch wird der Zugang zu genetisch angelegten Bewegungsmustern ermöglicht. Diese Reflexmuster – Reflexkriechen und Reflexumdrehen – enthalten für die Entwicklung und Fortbewegung unverzichtbare Komponenten, wie beispielsweise die dynamische Anpassung des Körpers an den Raum, die Aufrichtung gegen die Schwerkraft sowie zielgerichtete Bewegungen.
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Mit der Reflexlokomotion nach Vojta können sowohl Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems als auch Beeinträchtigungen des Skelett- und Muskelsystems behandelt werden. Bei Früh- und Neugeborenen kann die Vojta-Therapie bereits in einer sehr frühen Behandlungsphase eingesetzt werden. Durch die Variation der Ausgangsstellungen und Auslösezonen lässt sich die Therapie fortlaufend an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes anpassen.
Die Übungsprogramme sollten möglichst regelmäßig durchgeführt werden. Deshalb haben die Motivation und Anleitung der Eltern einen besonders hohen Stellenwert und tragen wesentlich zum Erfolg der Therapie bei.
Die Schulung der Reflexbewegungen fördert beim Kind:
- Eine differenzierte und effiziente Muskelarbeit, beispielsweise bei Muskelerkrankungen sowie muskulärer Hypo- oder Hypertonie.
- Eine physiologische Ausrichtung der Wirbelsäule, etwa bei Asymmetrien, Vorzugshaltungen, Skoliosen oder Cerebralparesen.
- Eine zielgerichtete und vertiefte Atmung, beispielsweise bei Mukoviszidose oder Asthma bronchiale.
Die Vojta-Therapie wird unter anderem bei folgenden Diagnosen und Indikationen eingesetzt:
- Zentrale Koordinationsstörungen
- Frühgeburtlichkeit
- Muskuläre Hyper- oder Hypotonie
- Infantile Cerebralparesen und Plexusparesen
- Asymmetrien, beispielsweise Kopfschiefhaltungen oder Skoliosen
- Schädel-Hirn-Traumata
- Orthopädische Erkrankungen
- Zustände nach Unfällen oder Tumorerkrankungen
Vojta-Therapie
Durch die Bahnung von Reflexbewegungen wird in der Therapie eine effiziente und differenzierte Muskelarbeit gefördert.
Mitte der 1950er-Jahre entwickelte der Kinderneurologe Vaclav Vojta (1917–2000) die nach ihm benannte Behandlungsmethode.
Durch gezielte Reize an definierten Auslösezonen werden Rezeptoren der Haut, Muskeln, Sehnen sowie der Faszien und Gelenke stimuliert. Dadurch wird der Zugang zu genetisch angelegten Bewegungsmustern ermöglicht. Diese Reflexmuster – Reflexkriechen und Reflexumdrehen – enthalten für die Entwicklung und Fortbewegung unverzichtbare Komponenten, wie beispielsweise die dynamische Anpassung des Körpers an den Raum, die Aufrichtung gegen die Schwerkraft sowie zielgerichtete Bewegungen.
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Mit der Reflexlokomotion nach Vojta können sowohl Störungen des zentralen und peripheren Nervensystems als auch Beeinträchtigungen des Skelett- und Muskelsystems behandelt werden. Bei Früh- und Neugeborenen kann die Vojta-Therapie bereits in einer sehr frühen Behandlungsphase eingesetzt werden. Durch die Variation der Ausgangsstellungen und Auslösezonen lässt sich die Therapie fortlaufend an den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes anpassen.
Die Übungsprogramme sollten möglichst regelmäßig durchgeführt werden. Deshalb haben die Motivation und Anleitung der Eltern einen besonders hohen Stellenwert und tragen wesentlich zum Erfolg der Therapie bei.
Die Schulung der Reflexbewegungen fördert beim Kind:
- Eine differenzierte und effiziente Muskelarbeit, beispielsweise bei Muskelerkrankungen sowie muskulärer Hypo- oder Hypertonie.
- Eine physiologische Ausrichtung der Wirbelsäule, etwa bei Asymmetrien, Vorzugshaltungen, Skoliosen oder Cerebralparesen.
- Eine zielgerichtete und vertiefte Atmung, beispielsweise bei Mukoviszidose oder Asthma bronchiale.
Die Vojta-Therapie wird unter anderem bei folgenden Diagnosen und Indikationen eingesetzt:
- Zentrale Koordinationsstörungen
- Frühgeburtlichkeit
- Muskuläre Hyper- oder Hypotonie
- Infantile Cerebralparesen und Plexusparesen
- Asymmetrien, beispielsweise Kopfschiefhaltungen oder Skoliosen
- Schädel-Hirn-Traumata
- Orthopädische Erkrankungen
- Zustände nach Unfällen oder Tumorerkrankungen
Kinder-Bobath
Das Bobath-Konzept fördert die Selbstständigkeit und Handlungskompetenz im Alltag. Es wurde von Dr. Karel und Berta Bobath entwickelt und basiert auf einem ganzheitlichen neurophysiologischen Ansatz.
Das weltweit etablierte Therapiekonzept wird bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit neurologisch bedingten motorischen Einschränkungen eingesetzt – z. B. bei angeborenen oder erworbenen zentralen Bewegungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen sowie neurogenen oder muskulären Dysfunktionen.
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Das Konzept findet Anwendung bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und beruht auf neurophysiologischen sowie entwicklungsneurologischen Grundlagen. Im Fokus stehen die Ressourcen der Patientinnen und Patienten, die durch verschiedene therapeutische Techniken und Methoden – beispielsweise Handling, Umfeldgestaltung, Hilfsmittelversorgung und alltagsorientierte Aufgaben – gezielt gefördert und optimiert werden.
Die wichtigsten Ziele des Bobath-Konzepts sind:
- Alltagsorientierung
- Eigenaktivität
- Individualität
- Zusammenarbeit
- Berücksichtigung der Bedürfnisse des Patienten und seines Umfelds
Wertschätzender Dialog
Das Bobath-Konzept findet unter anderem bei folgenden Diagnosen Anwendung:
Das Bobath-Konzept wird unter anderem eingesetzt bei:- Infantile Cerebralparese
- Muskuläre Hyper- oder Hypotonie
- Entwicklungsverzögerungen
- Frühgeburtlichkeit
- Asymmetrien (z. B. Kopfschiefhaltung oder Skoliose)
- Orthopädische Diagnosen (z. B. Hüftdysplasie oder Klumpfuß)
- Erworbene Hirnschädigungen (z. B. Hemiparese)
- Querschnittläsionen
- Chronische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose)
Kinder-Bobath
Das Bobath-Konzept fördert die Selbstständigkeit und Handlungskompetenz im Alltag. Es wurde von Dr. Karel und Berta Bobath entwickelt und basiert auf einem ganzheitlichen neurophysiologischen Ansatz.
Das weltweit etablierte Therapiekonzept wird bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit neurologisch bedingten motorischen Einschränkungen eingesetzt – z. B. bei angeborenen oder erworbenen zentralen Bewegungsstörungen, Entwicklungsverzögerungen sowie neurogenen oder muskulären Dysfunktionen.
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Das Konzept findet Anwendung bei Säuglingen, Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen und beruht auf neurophysiologischen sowie entwicklungsneurologischen Grundlagen. Im Fokus stehen die Ressourcen der Patientinnen und Patienten, die durch verschiedene therapeutische Techniken und Methoden – beispielsweise Handling, Umfeldgestaltung, Hilfsmittelversorgung und alltagsorientierte Aufgaben – gezielt gefördert und optimiert werden.
Die wichtigsten Ziele des Bobath-Konzepts sind:
- Alltagsorientierung
- Eigenaktivität
- Individualität
- Zusammenarbeit
- Berücksichtigung der Bedürfnisse des Patienten und seines Umfelds
Wertschätzender Dialog
Das Bobath-Konzept findet unter anderem bei folgenden Diagnosen Anwendung:
Das Bobath-Konzept wird unter anderem eingesetzt bei:- Infantile Cerebralparese
- Muskuläre Hyper- oder Hypotonie
- Entwicklungsverzögerungen
- Frühgeburtlichkeit
- Asymmetrien (z. B. Kopfschiefhaltung oder Skoliose)
- Orthopädische Diagnosen (z. B. Hüftdysplasie oder Klumpfuß)
- Erworbene Hirnschädigungen (z. B. Hemiparese)
- Querschnittläsionen
- Chronische Erkrankungen (z. B. Multiple Sklerose)
Skoliose
Die physiotherapeutische Skoliosetherapie – insbesondere die dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth – zielt auf die aktive Aufrichtung, Streckung und muskuläre Stabilisierung der Wirbelsäule ab.
Die Skoliose ist eine strukturelle Seitverbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Rotation der Wirbelkörper. Durch gezielte physiotherapeutische Übungen können Haltung, Muskelbalance und Rumpfstabilität nachhaltig verbessert werden.
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Im Rahmen der Therapie werden die Rückenmuskulatur sowie spezifische Muskelketten gestärkt, um einer Progression der Verkrümmung entgegenzuwirken. Patienten lernen zudem, ihre Körperhaltung aktiv zu korrigieren und diese durch regelmäßige Stabilisations- und Kräftigungsübungen im Alltag zu erhalten.
Skoliose
Die physiotherapeutische Skoliosetherapie – insbesondere die dreidimensionale Skoliosetherapie nach Katharina Schroth – zielt auf die aktive Aufrichtung, Streckung und muskuläre Stabilisierung der Wirbelsäule ab.
Die Skoliose ist eine strukturelle Seitverbiegung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Rotation der Wirbelkörper. Durch gezielte physiotherapeutische Übungen können Haltung, Muskelbalance und Rumpfstabilität nachhaltig verbessert werden.
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Im Rahmen der Therapie werden die Rückenmuskulatur sowie spezifische Muskelketten gestärkt, um einer Progression der Verkrümmung entgegenzuwirken. Patienten lernen zudem, ihre Körperhaltung aktiv zu korrigieren und diese durch regelmäßige Stabilisations- und Kräftigungsübungen im Alltag zu erhalten.